Inklusion

Inklusion

 

– das Selbstverständliche selbstverständlich machen: alle werden von Anfang an mitgenommen und keiner auf seinem Weg zurückgelassen


Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=H6Pvgr6pweM&playnext=1&list=PLA3D4CB92325DC58C&feature=results_video

 

Inklusion ist vor allem eine Frage der Haltung!

 

Was ist mit dem Begriff gemeint? Grundsätzlich ist er für alle Menschen in allen Lebensbereichen wichtig, weil es leider noch überall - vor allem in den Köpfen - Mauern, Barrieren und Ausgrenzung gibt.

Im Bildungsbereich wäre die Verwirklichung von Inklusion aber besonders wichtig, weil das für die ganze Gesellschaft langfristig und nachhaltig besonders positiv wäre!

Inklusion (allgemein: Einschließung, Einschluss), pädagogische Definition: Einschließen als Gegenteil von Ausgrenzen (Exklusion), Einbeziehen, gleichberechtigte Teilhabe am Bildungsprozess, gemeinsames Lernen für alle Kinder ohne Selektion (kein Aussortieren in verschiedene Schulformen!) ermöglichen.

Viele Menschen aller Altersgruppen werden ausgegrenzt, herabgesetzt oder sogar aussortiert. Dagegen verfolgt Inklusion das Ziel, „alle Dimensionen von Heterogenität in den Blick zu bekommen und gemeinsam zu betrachten. Dabei kann es um unterschiedliche Fähigkeiten, Geschlechterrollen, ethnische Herkünfte, Nationalitäten, Erstsprachen, soziale Milieus, Religionen und weltanschauliche Orientierungen, körperliche Bedingungen oder anderes mehr gehen“ (Hinz 2008). Inklusion bedeutet demnach für eine Gemeinschaft, dass sie die Dimensionen der Vielfalt in ihrer Mitte wahrnimmt, wertschätzt und aktiv nutzt.       (Zitat: Offene Schule Köln, Homepage, Inklusion)

 

Inklusion ist ein Menschenrecht.

 

Das Deutsche Institut für Menschenrechte beobachtet für die UN die Umsetzung der UN-Behindertenkonvention und kritisiert Deutschland deutlich für den fehlenden Willen zur zügigen Umsetzung der rechtlichen Verpflichtung für ein inklusives Schulsystems für alle Kinder:

Inklusive Bildung ist ein Menschenrecht


Warum es die inklusive Schule für alle geben muss

 

Es gibt erfolgreiche schulische Inklusion in Deutschland. Anderslautende Rhetorik oder praktische Schwierigkeiten in einzelnen Bundesländern dürfen nicht dazu führen, dass praktische Fortschritte negiert werden oder die Inklusion gar für gescheitert erklärt wird. Unter Anerkennung der Herausforderungen und Kritik an der andernorts fehlerhaften Umsetzung muss zu einer Sachdiskussion zurückgefunden werden, in deren Mittelpunkt die Umsetzung des Rechts auf Bildung für alle in einem inklusiven Schulsystems steht. Denn das Recht auf inklusive Bildung ist ein Menschenrecht. ...

Der letzte Satz dieser Kritik lautet:

Dass in vielen Bundesländern die Verpflichtung zu zieldifferentem Unterricht noch nicht auf alle Schularten erweitert wurde, lässt erkennen, dass Gesetzesänderungen für ein inklusives Schulsystem noch ausstehen. Hier ist der ganze Text:

Inklusion ist ein Menschenrecht für alle

 

In Deutschland ist Inklusion für viele noch ein Fremdwort. Kinder werden ein- und aussortiert. Angeblich begabungsgerecht zu ihrem Wohl und einer angeblich besseren Förderung, was nachweislich nicht stimmt. Das Förderschulsystem ist der beste Beweis dafür, dass Selektion und noch nicht Inklusion vorherrscht. Ein krasser Verstoß gegen das Menschenrecht auf Inklusion. Vor allem die Widersacher der Inklusion wollen das Förderschulsystem erhalten. Sie geben vor, das Elternwahlrecht dabei zu respektieren. Bei einer inklusiven Schule ist gerade das aber gar nicht sinnvoll und notwendig.

Respektieren die Widersacher der Inklusion die Rechte und Zukunftschancen der Kinder?

Schaden sie mit ihrem Widerstand nicht nur sich selbst, sondern auch der ganzen Gesellschaft?

 

Foerderschule

  Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=ab4D9AGeCeg

 

 

Zieldifferentes Lernen

 

für alle Kinder in allen Schulen

 

ist Inklusion

 

Machen wir uns Gedanken darüber,

wie sich Menschen fühlen, deren Rechte wir nicht achten?

Ist das verantwortungsvolles Handeln?

Wie fühlen sich Kinder und Jugendliche, wenn wir sie ausgrenzen, beschämen, ihnen Zukunftschancen nehmen?

Gefühle einer Jugendlichen

Wie fühlen sich Hochbegabte in unserenSchulen?
 

Hochbegabte

Wie fühlen sich Menschen mit besonderen Handikaps?
 

Menschen mit Handikaps

Inklusion …

  • ist eine menschliche Haltung.
  • fängt in den Herzen und Köpfen an.
  • betrifft alle.
  • ist ein ganzheitlicher Prozess.
  • ist für alle ein Gewinn.
  • ist nicht zu verwechseln mit Integration.
  • ist nicht teilbar.
  • verändert unseren Schulalltag für Hochbegabte, durchschnittlich und eingeschränkt/speziell Begabte mit und ohne Handikaps, für Eltern und natürlich für Lehrerinnen und Lehrer.

 

Eine inklusive Schule ist eine Schule in Bewegung.
Inklusion in Erziehung und Bildung bedeutet ...

 

die gleiche Wertschätzung aller SchülerInnen und MitarbeiterInnen,

• die Steigerung der Teilhabe aller SchülerInnen an (und den Abbau ihres Ausschlusses von) Kultur, Unterrichtsgegenständen und Gemeinschaft ihrer Schule,

• die Weiterentwicklung der Kulturen, Strukturen und Praktiken in Schulen, so dass sie besser auf die Vielfalt der SchülerInnen ihres Umfeldes eingehen,

• den Abbau von Barrieren für Lernen und Teilhabe aller SchülerInnen, nicht nur solcher mit Beeinträchtigungen oder solcher, denen besonderer Förderbedarf zugesprochen wird,

• die Anregung durch Projekte, die Barrieren für Zugang und Teilhabe bestimmter SchülerInnen überwinden und mit denen Veränderungen zum Wohl vieler SchülerInnen bewirkt werden konnten,

• die Sichtweise, dass Unterschiede zwischen den SchülerInnen Chancen für das gemeinsame Lernen sind und nicht Probleme, die es zu überwinden gilt,

• die Anerkennung, dass alle SchülerInnen ein Recht auf wohnortnahe Bildung und Erziehung haben,

• die Verbesserung von Schulen nicht nur für die SchülerInnen, sondern auch für alle anderen Beteiligten,

• die Betonung der Bedeutung von Schulen dafür, Gemeinschaften aufzubauen, Werte zu entwickeln und Leistungen zu steigern,

• den Auf- und Ausbau nachhaltiger Beziehungen zwischen Schulen und Gemeinden,

den Anspruch, dass Inklusion in Erziehung und Bildung ein Aspekt von Inklusion in der Gesellschaft ist.

(Zitat: Index für Inklusion, S. 9)

 

Es ist selbstverständlich und niemand kann leugnen, dass

  • alle Menschen verschieden sind
  • jeder Mensch Stärken hat, die es besonders zu stärken gilt
  • jeder Mensch das Recht auf Würde und Achtung seiner Individualität hat
  • jeder Mensch das Recht auf Gleichbehandlung und Chancengerechtigkeit hat
  • jeder Mensch durch seine Existenz von Anfang an das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft hat, weil er automatisch wesentlicher Bestandteil dieser Gesellschaft ist, die ja nur durch ihn existiert
  • unsere Gesellschaft die Summe der Vielfalt der Einzelnen ist 

 

Tatsächlich ist es aber nicht selbstverständlich, dass diese Selbstverständlichkeiten in unserem Alltag als solche erkannt und anerkannt sind, geschweige denn wirklich konsequent im Alltag beachtet werden.

Woran liegt es, dass das Selbstverständliche nicht selbstverständlich ist?

Ist es der Egoismus des Einzelnen? Sind es die Interessen von Gruppen und Institutionen?

Scheint es uns leichter zu sein, mit Ängsten und Problemen umzugehen, indem wir sie in Schubladen stecken und versuchen, isoliert statt im Gesamtzusammenhang mit ihnen fertig zu werden?

Müssen und dürfen wir Menschen aussortieren, um sie dann wieder scheinheilig, halbherzig und fehlerhaft integrieren zu wollen?  

Inklusion ist nicht Integration,

aber nach geschehener Aussortierung und vorhandener Ausgrenzung brauchen wir selbstverständlich Integration, um einen dann vorhandenen, eingetretenen und unerwünschten Zustand wieder rückgängig oder wenigstens erträglicher zu machen.

 

Inklusion für alle

 

ist eine Win-win-Situation für alle

 

Win-win-Situation bedeutet: alle, die sich für Inklusion einsetzen, gewinnen dadurch. Die Vorteile für alle liegen auf der Hand: jeder Einzelne gewinnt durch die Verbesserung seiner individuellen Entwicklung, erreicht eine bessere Bildung, eine bessere Arbeit, mehr Wohlstand und Zufriedenheit. Die Gesellschaft profitiert von dem Ergebnis dieser Entwicklung durch mehr und bessere Fachkräfte, mehr Hochschulabsolventen, mehr Steuereinnahmen, weniger Sozial- und Krankheitskosten, weniger Kriminalität und ein menschliches Miteinander!

 

 
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