Wirtschaft

 

Wirtschaft braucht

 

die Potenzialentfaltung ihrer zukünftigen Mitarbeiter!

 

Wirtschaft könnte durch viele Maßnahmen helfen,

 

die schulischen Hindernisse dafür abzubauen!

 

Deshalb sollten die Schulnoten abgeschafft werden

und überall für alle zieldifferentes Lernen möglich sein.

Noten sind ungerecht und sorgen für Diskriminierung und Kränkung.

Sie sind die Basis für Selektion und daher das größte Lernhindernis!

Die Wirtschaft sollte die zukünftigen Mitarbeiter nicht danach einstellen

und die Zukunftschancen der jungen Menschen

nicht davon abhängig gemacht werden!

Nur so wird der unsinnige Notenwahn wirklich beendet.

Eine Befreiung für Schüler, Lehrer, Eltern und Wirtschaft!

 

Noten gehören abgeschafft

 

Ein junger Unternehmer schreibt:

"Warum wir auf Noten verzichten sollten, wenn wir unser

Bildungssystem fit für die digitale Zukunft machen wollen."

 

Bei den Kommentaren zu diesem bei www.linkedin.com veröffentlichten

Beitrag kann man schön sehen, wo es bei vielen Menschen hakt

und Ängste, Unwissen oder ein konservatives Menschen- und Weltbild

im Wege stehen -  oder manchmal auch nicht.

 

Ein kluger Schulpsychologe hat das schon lange erkannt.

Für alle, die das bisher nicht einsehen können oder wollen:

 

Schulnoten aus schulpsychologischer Sicht

 

 

Schülerinnen mit Zeugnissen (Archivbild): Sind Zensuren sinnvoll oder nicht?

SPIEGEL ONLINE, 18.9.2014

 

 

 

Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern?

Es gibt unterschiedliche Auflistungen und Begriffe, aber allen

gemeinsam ist, dass sie sehr komplex sind.

 

Was erwartet die Wirtschaft von den Schulabgängern ?

I. Fachliche Kompetenzen

Elementares Grundwissen in den wichtigsten Lern- und Lebensbereichen

II. Persönliche Kompetenzen

Grundhaltungen und Werteeinstellungen, die die Jugendlichen befähigen,

den Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden.

III. Soziale Kompetenzen

Soziale Einstellungen, die die Zusammenarbeit in der Organisation Betrieb ermöglichen

 

Schlüsselqualifikation (Soft Skill)

Eine Schlüsselqualifikation oder Soft Skill ist eine Kompetenz im Sinne einer Fähigkeit, Fertigkeit, Denkmethode oder Wissensbestand, die über die fachliche Kompetenz, das Fachwissen, hinausgeht.

Die Schlüsselqualifikationen werden unterteilt in Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz und Handlungskompetenz. Sie helfen bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb von Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen und sind nützlich im Umgang mit anderen Personen.

 

Bildergebnis für Schlüsselqualifikationen

(Zitat von vebidoo.de )

 

Egal, welche Fähigkeiten im Vordergrund stehen,

allen gemeinsam ist, dass sie wahrhaftig und gerecht

nicht durch Noten und Notendurchschnitte erfasst werden können.

 

 

 

Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen einfordern

 

und entwickeln statt ungerechte, nicht vergleichbare

 

 Notendurchschnitte zum Maßstab zu nehmen!

 

Numerus-Clausus an den Unis oder Zeugnisnoten bei Bewerbungen für Stellenangebote sind ungeeignet als Auswahlkriterien! Aber wegen der ungerechtfertigt hohen Bedeutung der Noten lernen Schüler primär für Noten und Prüfungen statt für ihre Kompetenzen und Qualifikationen.  

Bildungs-, Ausbildungs- und Berufschancen jedes Einzelnen entscheiden über unser aller Zukunft! Deshalb dürfen wir keinen zurücklassen und müssen jeden individuell fördern!

 

 Prof. Kluge wird von Reinhard Kahl interviewt

Wirtschaft und Bildung   Wirtschaft und Bildung 2

Wirtschaft und Bildung Teil 1 Wirtschaft und Bildung Teil 2

                   

 Alles hängt zusammen,

 

besonders Wirtschaft mit Bildung

 

Wirtschaft bestimmt unser Leben und wir bestimmen die Wirtschaft darüber, wie wir an ihr teilhaben. Wir sehen täglich, dass das so ist. Für unsere Entscheidungen brauchen wir aber das Wissen, wie Wirtschaft und Leben funktionieren und die Wechselwirkungen aussehen. Wir sollten die Zusammenhänge kennen. Aber darum müssen wir uns kümmern. Die Verantwortung liegt bei uns.

 

Entscheidungen für die Zukunft werden heute getroffen. Wirtschaft, Berufs- und Privatleben hängen untrennbar zusammen. Zukunftschancen und Wohlstand werden heute begründet. Wie und wem Zukunftschancen und Wohlstand ermöglicht werden, bestimmt die Wirtschaft durch die Berufschancen, die sie jedem Einzelnen gibt. Wie sie jeden Einzelnen auswählt und welche Wahlmöglichkeiten jeder hat, entscheidet über dessen Schicksal und das Wohl unserer Gesellschaft.

Fachliche und menschliche Kompetenzen, Qualifikationen und individuelle Interessen sind es, die entscheidend dafür sein sollten, welchen Berufsweg der Einzelne wählt und wer in der Wirtschaft an welcher Stelle seine Chancen bekommt. Die Realität sieht leider anders aus.

 

Noten sind an vielen entscheidenden Stellen in unserem Bildungssystem

die entscheidenden Grundlagen von Erfolg oder Misserfolg in der Bildung

und ebenso in der Wirtshaft. Also tun Kinder alles für ihre Noten.

Noten sind aber der Tod von nachhaltigem Lernen und selbstbestimmtem,

wirklich erfolgreichem sich Entwickeln und Reifen. (Siehe: „Lernen“)

 

Wer jeden Tag fremdbestimmt überwiegend oder nur noch für Noten lernt, wie es die meisten Schülerinnen und Schüler und die meisten Studentinnen und Studenten täglich tun, weil sie ja dazu gezwungen werden, verliert sich selbst, seine Stärken und Interessen aus den Augen, misst und orientiert sich an Noten. Obwohl doch jeder weiß, wie relativ Noten sind und wie unzureichend sie die Leistungsfähigkeit und Persönlichkeit eines Menschen widerspiegeln. Sie heucheln Gerechtigkeit und Objektivität. Genau betrachtet sind sie das Gegenteil und meist einfach nur praktisch und billig bei der Organisation von Auswahl- und Prüfverfahren für Bewerber in allen Bereichen der Wirtschaft und des Bildungssystems.

 

Prof. Gerald Hüther

wurde vom Stifterverband der Deutschen Wirtschaft eingeladen,

der Schule, der Wirtschaft und der Gesellschaft ins Gewissen zu reden:

Sie sollen endlich die für ihre Berufs- / Studienwahl Geeigneten

finden und fördern,

nicht die bei der Notenselektion besonders Erfolgreichen!

 

 

Prof. Hüther kritisiert Wirtschaft und Gesellschaft

 

 Die Wirtschaft braucht jetzt und erst recht in Zukunft jeden Einzelnen.

Sie braucht die Stärken jedes Einzelnen

und die erfährt sie nicht über seine Noten!

Die ganzheitliche Erfassung der individuellen Persönlichkeit

braucht etwas Aufwand.

Sie wird aber sowohl den Anforderungen der Wirtschaft

als auch den Zukunftschancen jedes Einzelnen

viel besser gerecht!

 


 

Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags:
"Ich dränge eher auf mehr Vergleichbarkeit bei den Schulnoten als auf deren Verzicht. Schulzeugnisse sind für die meisten Unternehmen bei der Suche nach Auszubildenden ein wichtiges erstes Auswahlkriterium. Sie helfen bei der Beurteilung, ob ein Bewerber die notwendigen Kompetenzen für den Beruf mitbringt, für den er sich interessiert. Da die Schulzeugnisse nicht immer aussagekräftig und leider auch nicht vergleichbar sind, sind sie für die Unternehmen in der Regel aber nicht der alleinige Maßstab."

Zitat: SPIEGEL ONLINE, Donnerstag, 18.09.2014

 

Herr Schweizer tut das, was die meisten Politiker und Notenverteidiger tun.

Er fordert etwas Sinnloses, von dem er selbst sagt, dass es sinnlos sei.

Aber gleichzeitig tut er so, als sei es möglich.

Er versucht die Quadratur des Kreises, weil er

seinen konservativen Handwerkern und Unternehmern nach dem Mund reden will

und weil er zugeben muss, dass Noten überall ein wichtiges Auswahlkriterium sind.  

Er hilft aber niemandem damit, nicht den Handwerkern, Unternehmern und den Bewerbern!

Er hilft nur dabei, dass ein Unsinn mit schlechten Folgen weiter praktiziert wird.

Es fehlen offensichtlich Mut und Kreativität, Alternativen zu ermöglichen! Das muss nicht sein!

 

Wenn die Wirtschaft sich abwendet von dem unseligen Blick auf die überbewerteten Noten und sich selbst ein möglichst ganzheitliches Bild von den Qualitäten einer Bewerberin oder eines Bewerbers macht, werden auch die Universitäten, Hochschulen und Schulen ihren Fokus auf die Stärken jedes Einzelnen richten und Noten spielen dann eine immer geringere Rolle.

 

Denn alles hängt zusammen: Schule, Universität und Wirtschaft!

 

Dann erst wird der

Weg frei für die Entwicklung der Vielfalt aller menschlichen Ressourcen.

 Dann erst wird der Teufelskreis des falschen Lernens durchbrochen!

Dann erst lässt die Wirtschaft zusammen mit der Schule

keinen mehr zurück.

 

 

Wir alle sind darauf angewiesen!

 
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