Politik

 

        Angela Merkel, Kandidatin der Union (CDU/CSU) zur Bundestagswahl  Bildergebnis für Seehofer  Martin Schulz ist Kandidat der SPD für die Bundestagswahl 

Kandidatin der Linken für die Bundestagswahl Cem Özdemir, Kandidat der Grünen bei der Bundestagswahl 2017-05-14 NRW Landtagswahl by Olaf Kosinsky-116.jpg Gauland2014 (cropped).jpg

Sie sind als Menschen einmalig. Aber in ihren Rollen als Politiker austauschbar?

Spielen sie ihre Rollen nach dem gleichen Muster?

Haben wir sie unter Kontrolle oder sie uns?

Darf Bildung ein Zankapfel der Parteipolitiker für ihre Interessen sein?

Dürfen wir uns bei der Bildung gegeneinander ausspielen lassen?

Eine ehemalige Spitzenpolitikerin sagt, worauf es ankommt,

umsetzen konnte sie es in ihrer Zeit offensichtlich aber auch nicht.

Woran mag es gelegen haben, Frau Süssmuth? An ihrer CDU?

 

 

Heute wird eine Bildungsallianz aller Bundesländer mit dem Bund vorgeschlagen,

sie wäre ein erster richtiger Schritt zu besserer Bildung in ganz Deutschland,

stößt aber "natürlich" auf Widerspruch. So läuft das in der Politik.

Ist das christlich, wie sich die Verhinderer nennen?

Passt das zu dem Auftrag, den wir den Politikern gegeben haben?

Müssen wir uns das gefallen lassen? Wir haben die Wahl. Oder etwa nicht?

Wir bekommen, was wir wählen, was wir verdienen.

 

Hier ist ein kritischer Filmbeitrag zur Bildungsallianz 2017 bei N24 :  

Bildungsallianz 2017 

 

Bestmögliche Bildung für alle zu ermöglichen,

 

ist die Pflicht der Politik.

 

Wie geht das?

 

Eine Bildungsallianz über Parteigrenzen hinweg kann...

1.  ...im Grundgesetz das Kooperationsverbot im Bildungsbereich von Bund und Ländern aufheben! Das bedeutet eine gemeinsame finanzielle und inhaltliche Gestaltung von Bildung in ganz Deutschland zum Wohle aller! 

2. ...ins Grundgesetz die Kinderrechte aufnehmen! Die Würde der Kinder als eigenständige Persönlichkeiten als Menschenrecht zu respektieren bedeutet in der Bildung, dass endlich jedes Kind seine Potenziale so entfalten könnte, wie es gemäß seinen ganz individuellen Begabungen und Entwicklungsverläufen möglich ist.

3. ...zieldifferentes Lernen für alle Kinder in allen Schulen und allen Altersstufen in allen Bundesländern durch entsprechende Schulgesetze- und vorschriften ermöglichen!

 

So einfach ist das!

 

Wenn eine Mehrheit in der Bevölkerung das will,

die Politiker das wissen und Wahlen irgendwann bevorstehen,

wollen es die Politiker auch.

Die Demokratie funktioniert, auch wenn wir vielfach verzweifeln und das Gegenteil erleben!

 

Das beste Beispiel ist der Ausstieg aus der Atomenergie 2011:

Obwohl wenige Monate vorher mit den Betreibern von Kernkraftwerken noch eine Verlängerung der Laufzeiten vereinbart worden war, verkündete sinngemäß plötzlich Kanzlerin Angela Merkel als ehemalige Physik-Professorin und Umweltministerin, dass sie erkannt habe, dass Kernenergie gefährlich und nicht wirklich beherrschbar sei. Die Atom-Katastrophe von Fukushima in Japan im März 2011 und verschiedene Landtagswahlen waren die Ursache für eine so "überraschende Erkenntnis", der dann auch der Bundestag mit entsprechenden Gesetzen folgte, die den Ausstieg aus der Atomenergie festlegten.

Die Ereignisse in der Realität waren zu eindeutig und der Druck der öffentlichen Meinung  war zu groß geworden! 

 Beim Lernen und den Bildungsbedingungen in Deutschland sind die Alltagsfakten und die wissenschaftlichen Erkenntnisse genau so eindeutig, nur die Mehrheit der Bevölkerung zögert noch und ist noch nicht entschlossen genug, gemeinsam der Politik Druck zu machen! 

 

Für die Rechte der Kinder sollten sich doch wohl alle gleichermaßen einsetzen! Oder?

 

Die Kinderrechte müssen ins Grundgesetz aufgenommen werden!

 Kinderrechte ins Grundgesetz

 

Das Aktionsbündnis Kinderrechte schlägt
 
dem Deutschen Bundestag und dem Deutschen Bundesrat vor,
 
die Rechte der Kinder in einem neu zu schaffenden
 
Artikel 2a
 
in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland aufzunehmen:

 

(1)  Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner körperlichen und geistigen
Fähigkeiten zur bestmöglichen Entfaltung seiner Persönlichkeit.

 

(2) Die staatliche Gemeinschaft achtet, schützt und fördert die Rechte des
Kindes. Sie unterstützt die Eltern bei ihrem Erziehungsauftrag.

 

(3) Jedes Kind hat das Recht auf Beteiligung in Angelegenheiten, die es
betreffen. Seine Meinung ist entsprechend seinem Alter und seiner
Entwicklung in angemessener Weise zu berücksichtigen.

 

(4) Dem Kindeswohl kommt bei allem staatlichen Handeln, das die Rechte und
Interessen von Kindern berührt, vorrangige Bedeutung zu.
 
 
Gibt es jemanden, der das nicht im Grundgesetz stehen haben möchte?
 
Offensichtlich gibt es viele, die das bisher verhindern. Akzeptieren wir das?

 

 

 Wie wäre es, wenn es das Wahlrecht von Geburt an gäbe?

Wenn Kinder und Jugendliche ihr Wahlrecht ausüben könnten,

würden ihre Interessen auch besser gehört und beachtet

und könnten nicht so leicht übergangen werden wie bisher.

 

 

Wir wollen wählen

"Jedes Kind, jeder Jugendliche, der sich in eine Wahlliste eintragen lässt, soll wählen dürfen. Fangen wir in Deutschland damit an. Machen wir politisches Engagement attraktiver und zukunftsfähiger.“

 

Das sagen Kinder, die als Menschen geachtet werden wollen

und denen es wichtig ist, gehört zu werden! Es lohnt sich,

das zu achten und Mitsprache zu ermöglichen.

Es lohnt sich für die ganze Gesellschaft, alle ihre Mitglieder

zu respektieren und gleiche Rechte für alle zu gewähren:

 

Wahlrecht für Jugendliche und ältere Kinder

 

Dafür und für mehr Generationengerechtigkeit setzt sich auch 

die "Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen" ein.

Mit sehr unterstützenswerten Zielsetzungen und Aktivitäten!

 

 

Hier gibt es übrigens eine Übersicht, wer alles nicht wählen darf:

Wer darf nicht wählen?

 

 

Koalitionen und Kompromisse gehören

selbstverständlich zur Demokratie.

 

Aber das Gehirn jedes Kindes interessieren keine Kompromisse der Politiker. Das ist das Problem. Man kann nicht ein bisschen schwanger sein. Das sieht jeder ein. Aber zu viele Menschen und Politiker glauben, man könne ein bisschen hirngerecht lernen. Sie wollen nicht verstehen, dass man die Natur des Menschen und sein Gehirn nicht austricksen kann! Staatliche, schulische Selektion mit Gleichschrittlernen und Notengebung in verschiedenen Schulformen erzeugt zwangsläufig Diskriminierung, Beschämung und Kränkung! Das kann man nicht wegdiskutieren oder so tun, als sei das nicht Gift für das beste Lernen.

 

 

Bildergebnis für Parteien

 

 

Die etablierten Parteien, CDU/CSU, SPD, Bündnis '90 Die Grünen, FDP, haben Jahrzehnte lang abwechselnd in unterschiedlichen Regierungen die Bildungsmöglichkeiten der Menschen bestimmt. Die Linken und einige Zeit lang die Piratenpartei, die inzwischen in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist, versuchen und versuchten, Erneuerungsimpulse für Reformen zu geben. Die rechtslastige und konservative AfD ist dagegen noch mehr im Bildungsmittelalter als die alten etablierten Parteien. Aber alle gemeinsam haben es noch nicht geschafft, den Menschen ein gleichermaßen gerechtes und erfolgreiches Bildungssystem anzubieten, das den Begabungen und Interessen jedes Einzelnen gerecht wird. Aber genau das brauchen wir! Und genau das wäre ihre Pflicht als die Interessenvertreter der Gesamtbevölkerung über Parteigrenzen hinweg!

Wir brauchen keine Absichtserklärungen für Inklusion mit individuellem Lernen, die dann nicht durch die gesetzlichen Grundlagen eine Basis erhalten, um Realität werden zu können! Wir brauchen kein Parteiengezänk um Wählerstimmen auf Kosten der besten Bildung für alle! Wir brauchen Taten!

 

Was macht die Politik jetzt aus diesem Ergebnis? Bessere Bildung?

Ergebnis der Bundestagswahl

 Ergebnis der Kleinparteien (NPD, Piraten und ÖDP)

 

 

Die Wähler haben nicht für eine bessere Bildungspolitik gewählt, meint Prof. Schleicher bei SPIEGEL ONLINE.

 

Prof. Schleicher:

Schüler sind nur fast so gut wie ein Smartphone

 

 

                          OECD
Andreas Schleicher ist ein deutscher Statistiker und Bildungsforscher.

 

Er leitet bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

das Direktorat für Bildung und ist Chefkoordinator der Pisa-Studien.

 

SPIEGEL ONLINE: Herr Schleicher, 64 Prozent der Wähler haben vor der Wahl angegeben, dass Bildung für sie das wichtigste Thema ist. Haben die Deutschen unter diesem Gesichtspunkt richtig abgestimmt?

Schleicher: Nein. Wenn unserer Gesellschaft Bildung wirklich wichtig ist, müssen wir deutlich mehr tun, um an die internationale Spitze anzuschließen. In den letzten vier, sogar acht Jahren ist in Deutschland im Bildungsbereich relativ wenig passiert.

SPIEGEL ONLINE: Das Wahlprogramm der CDU war in erster Linie ein "weiter so", auch in der Bildungspolitik. Das ist also ein Problem?

Schleicher: Seit 2006 schneidet Deutschland bei den Pisa-Tests fast identisch ab - und das in einer deutlich veränderten Welt. Beim Universitätszugang hat es zwar Verbesserungen gegeben. Aber beim Leistungsniveau der Schulen verharrt Deutschland lediglich auf gutem Niveau. Das reicht heute im internationalen Vergleich nicht aus.

SPIEGEL ONLINE: Die AfD will in Sachen Bildung zurück zum dreigliedrigen Schulsystem und verlangt eine Rückkehr zur Vermittlung von Faktenwissen. Ist das Kreuzchen für die AfD auch ein Votum für eine rückwärtsgewandte Bildungspolitik?

Schleicher: Ja, das ist eine häufige Reaktion auf die immer schnelleren Veränderungen in der Welt: Dann hält man stärker an dem fest, was man gut kennt. Das ist aber ein Problem, da diese Art von Bildung für die jungen Menschen zum großen Handicap wird: In Deutschland wird immer noch die Reproduktion von Faktenwissen trainiert. Doch die Dinge, die man leicht unterrichten, leicht testen kann, lassen sich eben auch leicht digitalisieren.

Deutschland ist laut den Pisa-Ergebnissen besonders gut in den Bereichen, die man auch leicht digitalisieren kann. Doch da, wo menschliche Fähigkeiten Computer ergänzen, kreatives Denken, Lösen komplexer Probleme gefordert ist, da schneidet Deutschland nicht besonders gut ab. Für die Schüler heißt das: Wenn sie nur fast so gut sind wie ein Smartphone, dann werden sie in der digitalen Welt verwundbar sein. Denn automatisierte Arbeitsplätze werden ersetzt. Bei einer solchen Bildungspolitik würden wir junge Menschen darauf vorbereiten, den Computern hinterherzulaufen anstatt vornewegzugehen.

(Zitat Ende)     Hier ist das ganze Interview: Interview Prof. Schleicher

 

 Bildungsstreik ist ein Mittel, um auf Mängel aufmerksam zu machen:

 

Demo in Stuttgart: Schüler sind bundesweit auf den Straßen

 

 

Kommt dabei immer rüber, um was es geht?

Was über das selbstbestimmte Lernen und Studieren gesagt wird,

sollte die Grundlage für Studium und Schule sein!

 

Wer kennt denn zum Beispiel die Forderungen

der Schülervertretung der Schülerinnen und Schüler

des bevölkerungsreichsten Bundeslandes NRW?

Werden sie in der Öffentlichkeit diskutiert, von den Medien aufgegriffen?

Sind sie die Grundlage für Diskussionen in den Schulen? Warum nicht?

Hier sind sie:

 

 

http://lsvnrw.de/wp-content/uploads/2015/08/grundsatzprogramm-11-05-2015.pdf

 

Aktuell nimmt die Schülervertretung NRW

anlässlich der Bundestagswahl 2017

zu den Zielen der AfD Stellung.

Die Schülervertreter geben ein gutes Beispiel für die Werte,

die es in unserer Demokratie zu erreichen, zu verteidigen und zu erhalten gilt.

 

 8.September 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,
zu Ihrer Information und freien Verfügung für Weiterverbreitung oder Abdruck übersende ich Ihnen die aktuelle Stellungnahme der Landesschüler*innenvertretung NRW.

Mit freundlichen Grüßen
Xaver Gebhardt
-Landessekretariat-


+++AfD-Politik ist schüler*innenfeindliche Politik!+++

 

Es ist nichts Neues mehr, wenn von der AfD als rassistische und sexistische Partei gesprochen wird, die ihren Zuspruch durch das Aufbauen von Feindbildern erhält. Schuld an den Problemen unserer Gesellschaft haben ihrer Meinung nach Migrant*innen, Geflüchtete, LGBTQ*-Menschen und andere, die nicht den traditionellen Vorstellungen der AfD entsprechen. Diskriminierende und unsägliche  Aussagen werden häufig im Nachhinein relativiert und sorgen so für Unklarheiten über die eigentlichen Positionen der Partei. Angesichts der Bundestagswahlen am 24. September 2017 sind Klarheit und Kenntnis darüber allerdings immens wichtig. Schließlich wird dabei die politische Richtung für die nächsten vier Jahre bestimmt. Es lohnt sich also, das Wahlprogramm der AfD einmal aus Schüler*innensicht zu betrachten.  

Die Landesschüler*innenvertretung NRW setzt sich für eine offene und tolerante Gesellschaft ein, in der jeder*r sein*ihr Leben nach den eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten kann.

Dieses Ziel verlangt nach einer Schule, die genau das vermittelt. Die AfD hingegen will, dass “anerkannte Regeln zu Partnerschaft und Familie[...] in Lehrplänen und Schulbüchern aller allgemeinbildenden Schulen wieder fester Bestandteil werden.” Damit karikiert sie ihre eigenen Forderungen nach einer Bildung, deren Ziel der “selbstständig denkende Bürger” sein soll. “Selbständig” würde allerdings bedeuten, dass Schüler*innen ihren Lebensweg unabhängig von ihrem Geschlecht  wählen können. Stattdessen werden real existierende Probleme diesbezüglich geleugnet, wenn z.B. der Equal Pay Day als “Propagandaaktion” bezeichnet wird. Die AfD stellt sich damit aktiv gegen die Rechte und Bedürfnisse der Schüler*innen - die LSV hingegen setzt sich seit Jahren für eine Welt ohne festgefahrene Geschlechterrollen, ohne Sexismus ein.

In einer solchen Welt muss man Menschen unterschiedlichen Geschlechts und unterschiedlicher Sexualität in gleichem Maße gerecht werden. Daran muss sich Schule und vor allem Unterricht anpassen. Versuche, Sexualkunde- und Fachunterricht dementsprechend zu gestalten, hält die AfD für “einen unzulässigen Eingriff in die natürliche Entwicklung” der Kinder. Solche “Umerziehungsprogramme” dienten zur Abschaffung des traditionellen Familienbildes und werden von der AfD ebenso abgelehnt wie die Ehe für alle.
Die AfD ignoriert damit die Vielfältigkeit der Menschen in unserer Gesellschaft. Sie fürchtet die vermeintliche Bekämpfung eines Menschen- und Familienbildes, das de facto in unserer Gesellschaft, vor allem in jüngeren Generationen, längst nicht mehr als Norm wahrgenommen wird. Erneut steht dies im Widerspruch zu dem geäußerten Ziel, mündige Schüler*innen zu erziehen, welche frei über ihren Lebensweg entscheiden.

Eine offene und tolerante Gesellschaft setzt auch voraus, dass in ihr jede*r ungeachtet seiner*ihrer sozialen Herkunft einen Platz findet. Dabei spielt die Integration Geflüchteter eine große Rolle. Die AfD sieht das anders: Geflüchtete sollen lediglich beschult werden, um “diese auf das Leben nach der Rückkehr in ihr Herkunftsland vorzubereiten und die Zeit bis zur Rückkehr sinnvoll zu überbrücken”. In keinem Fall soll diesen Schüler*innen die gleiche Bildung zugute kommen wie den übrigen. Bildung ist somit ein Privileg, das Geflüchteten nicht, oder zumindest nicht in dem Maße wie allen anderen, zuteil werden soll. Die AfD spricht sich damit explizit gegen die Integration Geflüchteter aus.


Auch beim Thema Inklusion und Bildungsgerechtigkeit teilt die AfD Ansichten, die ausschließen und ausgrenzen und somit einem für jede*n profitablen Leben und Lernen von Schüler*innen in keinster Form entsprechen. Sie ist der Meinung, die Forderung der Vereinten Nationen nach Teilhabe am Bildungssystem für behinderte Kinder sei bereits erfüllt. Das würde bedeuten, dass das Thema Inklusion abgeschlossen wäre. Tatsächlich beklagen sowohl Schüler*innen als auch Eltern und Lehrer*innen, dass Inklusion wenn überhaupt bisher nur unzureichend geschieht. Die AfD fasst Bildung also auch hier als ein Privileg auf, das nicht alle verdienen.
Die LSV NRW fordert die Abschaffung des mehrgliedrigen Schulsystems. Die AfD, welche sich für den Erhalt dessen einsetzt, verwechselt die gleichen Chancen einer Schule für alle mit  “Gleichmacherei”. Statt Konkurrenz, Chancenungleichheit und frühzeitiger Selektion wünschen wir uns Solidarität und Kollektivität unter Schüler*innen, Heterogenität und eine Schule, die als Lebensraum dient.
Wir wollen, dass Schule den Bedürfnissen aller Schüler*innen gerecht werden kann. Als Interessensvertretung der 2,6 Millionen Schüler*innen NRWs können und wollen wir uns nicht aussuchen wen wir vertreten - wir vertreten auch die weiblichen, nonbinären, muslimischen, homosexuellen, geflüchteten und behinderten Schüler*innen, also auch alle diejenigen, die den Vorstellungen der AfD eben nicht entsprechen. Dies bedeutet zwingend sich gegen die AfD und die von ihr propagierte Politik einzusetzen. Der Sexismus und Rassismus der AfD zeigt sich alleine beim Blick auf die Bildungspolitik bereits sehr deutlich und ist damit für uns Schüler*innen unwählbar.

Die Landesschüler*innenvertretung NRW (LSV NRW) ist die im Schulgesetz des Landes NRW verankerte, demokratisch legitimierte, landesweite Interessenvertretung der Schüler*innen des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie nimmt gegenüber dem Landtag und der Landesregierung die Interessen der ca. 2,6 Millionen Schüler*innen wahr und ist an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Schulwesens beteiligt; darüber hinaus unterstützt sie das politische und soziale Engagement von Schüler*innen.

 

Solche Gedanken gehören laut ausgesprochen

 

und von der Mehrheit beachtet!

 

Demokratie und Diskussionen mit dem Ziel der Veränderung sind an Schulen überwiegend unerwünscht und werden aus vielfältigen Interessen verhindert, vor allem von zu vielen Lehrern. Leider! Politiker stellen die Ohren auf Durchzug, wenn sie hören, dass das mehrgliedrige Schulsystem auch nach Meinung der Schülervertretung NRW abgschafft werden soll. Ist das Achtung? Ist das Respekt? Beides wird von Erwachsenen und Politikern doch so gerne angemahnt. Wohl nur, wenn sie nicht anderen und dann auch noch Kindern/Jugendlichen Respekt zollen sollen.

 

Wir sollten froh sein, wenn junge Menschen

so deutlich Stellung beziehen!

Und was machen wir?

 

Werden Schülerinnen/Schüler bzw. Studentinnen/Studenten wirklich ernst genommen?

Ist es richtig, dass sie ständig fremdbestimmt werden?

Und wo bleiben die Lehrer und die Eltern?

Helfen sie mit bei der Fremdbestimmung? Kümmern sie sich um Bildung für jeden Einzelnen? Wissen sie überhaupt und sagen sie es der Politik, was richtig ist und was sie wollen oder ist es umgekehrt?

 

 Als Konsequenz daraus wäre es sicher besser,

wenn schon Kinder und Jugendliche das Wahlrecht hätten,

wie es ja schon zurecht gefordert wird.

Denn dann wäre Folgendes endlich berücksichtigt:

"Mit dem Wahlrecht für junge Menschen würde deren Stellenwert als politische Zielgruppe steigen: als Wähler, für deren Interessen die Politiker etwas tun müssten, und die sie endlich ernst nehmen müssten und mit ihnen anstatt nur über sie zu reden. Endlich würde nicht mehr – oder zumindest nicht mehr so offensichtlich – an jenen vorbeiregiert, die am längsten von all dem betroffen sind, was die aktuellen Entscheidungsträger beschließen.
Und das wäre schon mit Blick auf die Alterung der Gesellschaft mehr als angebracht: 1960 machten die unter-20jährigen noch knapp ein Drittel der Bevölkerung aus und die über-60jährigen ein Sechstel. Schon im Jahr 2020 wird sich dieses Verhältnis umgekehrt haben: Die Jungen werden dann nur noch ein Sechstel der Bevölkerung ausmachen und die Alten ein Drittel. Mit dieser demografischen Verschiebung wächst die Gefahr, dass ältere Menschen durch ihr strukturelles Wählergewicht gerade die Zukunftsthemen von der politischen Agenda verdrängen." ( Zitat von www.wir-wollen-waehlen.de )

 

Politik für Bildung

 

oder

 

Bildungspolitik im Dienste von Interessen der Politik?

 

 

CDU/CSU und FDP wollen angeblich Inklusion, betreiben aber permanent Exklusion und wollen das alte mehrgliedrige aussortierende Schulsystem einschließlich der Förderschulen weitgehend erhalten. Inzwischen sind sie auch für Gesamtschulen mit Ganztagsbetreuung, weil sie auch von der Wirtschaft gefordert werden. SPD, Bündnis '90 Die Grünen, die Linken wollen eine grundlegende Reform hin zu einer Schule für alle, schließen aber die üblichen Politikkompromisse hin zu einem zweigliedrigen und daher auch aussortierenden Bildungssystem mit Förderschulen, weil sie glauben oder sehen ( siehe den Volksentscheid über eine Verlängerung der Grundschule auf 6 Jahre in Hamburg 2010), dass die Wähler ihren eigentlich gewollten und für alle notwendigen Paradigmenwechsel nicht mitmachen. Die Wähler könnten sie eines Besseren belehren. Sind sie aber aufgeklärt genug? Sind die Politikervorschläge überhaupt konsequent genug? Wenn dann noch so eine Partei wie die AfD auftaucht und stark wird, verhindert rückwärts gerichtetes Gedankengut erst recht jegliche Reformbestrebungen in einem sowieso schon erstarrten Bildungssystem, das durch vielfältige Ängste und Interessen gefesselt und geknebelt wird.

 

Politik muss im Dienste der Menschen stehen. Politiker sind auf Zeit gewählte Volksvertreter, die die Verpflichtung haben, das Bestmögliche für alle Menschen zu tun. Die Verantwortung für das Ganze müsste über der Verantwortung für die eigene Partei und über der Förderung der eigenen Karriere stehen.

 

Machtinteressen müssten hinter

bestmöglichen Sachentscheidungen zurückstehen.

 

Ist das so im Alltag der Politik möglich oder gar Realität?

 

Bildung ist für Politiker ein Thema von vielen, mit dem es auch zunächst nur Wählerstimmen zu gewinnen oder zu verlieren gilt. So verhalten sie sich im Wahlkampf oder bei Entscheidungen in demokratischen Gremien. Außerdem lässt sich so vortrefflich und polemisch darüber streiten, was bestmögliche Bildung ist. Oder etwa doch nicht?

In Wirklichkeit gibt es da nichts zu streiten. Wer bestmögliche Bildung will, muss nur dafür sorgen, dass jeder Einzelne zum Maximum seiner Möglichkeiten geführt wird und dabei keiner zurückgelassen, das heißt,  beschämt und behindert wird. Wer ein inklusives Bildungssystem und Inklusion als eine gesellschaftliche Realität erreicht hat, der hat das Bestmögliche erreicht. 

Wer jedoch als Politiker oder Partei Bildung als Wahlkampfthema für seine eigenen Interessen nutzt, indem er unterschiedliche Ansichten über den Weg zu bester Bildung gegeneinander ausspielt und verstärkt, lenkt bewusst von den eigentlichen Wahrheiten, die für gute Bildung zwingend erfüllt sein müssen, ab oder propagiert sogar falsche Gedanken. Dann steht Bildungspolitik im Dienste einseitiger Interessen der Politik. 

 

Dann wird Bildungspolitik ein Beitrag zur Spaltung der Gesellschaft,

wie Dr. Reinald Eichholz zutreffend beschreibt.

 

Dr. Reinald Eichholz

 

Dr. Reinald Eichholz 

 

Dr. Reinald Eichholz, ehemaliger Kinderbeauftragter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Mitglied im Deutschen Komitee für Unicef, im Verwaltungsrat der Kindernothilfe und im Vorstand der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

 

Bildungspolitik - ein Beitrag zur Spaltung der Gesellschaft

 

Weil Schulpolitik Ländersache ist, werden ihre Auswirkungen auf die gesamte Republik verdrängt. Unbemerkt bleibt ihre Mitverantwortung daran, dass sich die Spaltungstendenzen der Gesellschaft zu einer Gefährdung für Zusammenhalt und Demokratie entwickelt haben.

 

Schaut man sich in Europa um – und nicht nur dort –, dann erkennt man überall als zentrales Problem die Spaltung der Gesellschaften: einerseits in „die da oben“, das „Establishment“ – und auf der anderen Seite diejenigen, die sich auf der Werteskala der Gesellschaft „unten“ fühlen. Das sind nicht nur die Menschen, deren soziale Herkunft als sehr niedrig oder niedrig bezeichnet wird. Es betrifft vielmehr auch jene, die die Verunsicherung spüren, die sich seit Langem durch den Orientierungsverlust in einer „dezentrierten, in viele Systeme auseinanderstrebenden, funktional ausdifferenzierten [...] polyzentrisch zersplitterten Gesellschaft ohne Basis und ohne Spitze“ (Habermas, 1992) geltend macht. Eine Verunsicherung, die heute jedoch als Folge der Globalisierung ein bisher ungekanntes Ausmaß angenommen hat. Sie hat auch weite Teile der sogenannten Mittelschicht ergriffen. Menschen, denen es durchaus nicht schlecht geht, die aber angesichts der gesellschaftlichen Unsicherheiten oder vermeintlicher Gefährdungen ihres Status den Abstieg fürchten.

 

Viele, aber keineswegs alle, zählen zu „besorgten Bürgern“, die sich vom demokratischen Konsens verabschieden und in „postfaktischen Zeiten“ nur schwer zurückzugewinnen sind. Allgemein ist es die Angst, nicht mehr mithalten zu können und zu denen zu gehören, auf die die höheren gesellschaftlichen (Bildungs-)Schichten nicht selten abschätzig bis arrogant herabblicken. Angesichts abstruser Ungerechtigkeiten der Einkommensverhältnisse zwischen oben und unten – wenn zugleich das Ersparte durch Niedrigzinsen aufgezehrt wird, wenn trotz Mietpreisbremse keine bezahlbaren Wohnungen zu bekommen sind, oder trotz Haushaltsplus die Schlaglöcher nicht beseitigt werden und genervte Bürger jahrelang auf eine Umgehungsstraße warten – ist es kein Wunder, wenn die Ansicht entsteht, dass „die da oben“ kaum noch mitbekommen, wie es „da unten“ aussieht. 

 

Spaltungspotenzial erkennen

Diese Situation steht in scharfem Kontrast zu dem seit Jahren erhobenen Anspruch der Inklusion, der es um eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung der Teilhabe aller geht, die keineswegs nur die Menschen mit Behinderungen betrifft, sondern als allgemeines Menschenrecht jede Form der Diskriminierung durch Ausgrenzung verbietet: sei es aufgrund der sozialen Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts oder wegen Armut. An diesem Anspruch gemessen, wird deutlich, dass sich in unserer Gesellschaft an vielen Stellen Spaltungspotenzial anhäuft, das – zumal im Wahljahr 2017 – zu einer konkreten Gefährdung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie werden kann.  ...

 

 

... nicht nur in Hamburg

 

Umso problematischer ist die Situation in den Bundesländern allgemein. Geschönt ist die Darstellung, die Bund, Länder und die Kultusministerkonferenz dazu gegenüber dem UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen gegeben haben. Zu Recht wird zwar betont, dass die Zahl der Kinder mit „sonderpädagogischem Förderbedarf“ in allgemeinen Schulen zugenommen hat; verschwiegen wird aber, dass die Zahl der in „Förderschulen“ verbliebenen Kinder nicht gesunken, sondern sogar gestiegen ist. Der höhere Anteil der Kinder mit Behinderungen in „Regelschulen“ erklärt sich schlicht aus der Tatsache, dass vermehrt Kinder, die bisher keinen besonderen Förderstatus hatten, neuerdings finanztechnisch als Kinder mit besonderem Förderbedarf ausgewiesen wurden.

 

Insgesamt erkennt man, dass unter dem Deckmantel des „Schulfriedens“ die eigentliche menschenrechtliche Herausforderung verleugnet wird. Im Interesse  politischer Einigkeit sagt niemand mehr, was nach der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention 2009 noch Allgemeingut war: dass im Namen des Menschenrechts auf Inklusion ein bildungspolitischer Systemwechsel vonnöten ist. Jede PISA-Untersuchung bestätigt aufs Neue, dass in Deutschland die soziale Herkunft über die Bildungsbiographie entscheidet. Man nimmt dies zur Kenntnis; aber niemand traut sich mehr, diesen Systemwechsel wenigstens als Entwicklungsziel zu benennen. Bildungspolitisch ist das ein Ärgernis. Sieht man jedoch, dass, statt segregierende Strukturen abzubauen, der Spaltung der Gesellschaft schon von der Kindheit an Vorschub geleistet wird, ist das – zumal in der gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Lage – eine Katastrophe. (Zitat Ende)

 

  Hier ist der ganze Text:  Bildungspolitik - ein Beitrag zur Spaltung der Gesellschaft

 

 

Es gibt viele ungelöste Probleme mit der Bildungspolitik in Deutschland:

 

  • Die Länder haben die „Bildungshoheit“, sind also im Bildungsbereich bestimmend.
  • Der Bund möchte allgemein wichtige Grundsatzentscheidungen für Bildung wenigstens mit entscheiden und auch finanziell Verantwortung übernehmen.
  • Die Bildungslandschaft in Deutschland sieht sehr unterschiedlich aus, Bildungsreformen sind unterschiedlich entwickelt. Diese Zerissenheit schadet den Kindern und der Gesellschaft.
  • Die Kultusministerkonferenz ist ein eher hemmendes als antreibendes Element der Weiterentwicklung von Bildung.
  • Die gesellschaftsfördernde und -einigende Funktion von Bildung wird gerade in Deutschland am wenigsten erfüllt. Der Bildungserfolg ist zu sehr von Herkunft und Sozialstatus abhängig!
  • Die Bildungserfolge sind im internationalen Vergleich nicht gut genug, ganz besonders bei den Besten und den Schwächsten.
  • Der Zukunfts- und Standortfaktor Bildung ist in vieler Hinsicht unterentwickelt. Die Wirtschaft fordert zwar individuelle Potenzialentfaltung, weil sie dies unbedingt bräuchte, unterstützt aber konservative Bildungspolitik, die genau das verhindert.

 

 

Bildungsrepublik Deutschland?

 

Bestimmt nicht

mit solch ärmlichen Bezahlungen an unseren Universitäten:

Wie wir unsere besten Köpfe ausbeuten und vertreiben, ist hier zu sehen:

 

 

Bildungsrepublik Deutschland?

 

Über das Scheitern der 2008 für 2015 gesteckten Ziele schreibt spiegel.online:

 Verfehlte Bildungspolitik:

Jeder siebte junge Mensch ohne Berufsabschluss

Von Karl-Heinz Reith                                                                                        19.10.2015

Mehr Geld für Bildung, weniger Abbrecher und Ungelernte: Eine "Bildungsrepublik" wollte Kanzlerin Merkel bis 2015 schaffen. Doch ihre Ziele verfehlt die Bundesregierung dramatisch, offenbart eine aktuelle Bilanz.

Unterricht (in Baden-Württemberg): Mehr als fünf Prozent der Schüler bleiben ohne Schulabschluss

 Hier ist der Link zum ganzen Artikel mit den konkreten Fakten:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/bildungspolitik-bundesregierung-verfehlt-ihre-eigenen-ziele-a-1058473.html

 

Wenn man sieht, wie zersplittert die deutsche Bildungslandschaft ist, kann man sich nicht vorstellen, wie das jemals besser werden soll. Bildung bleibt Opfer unterschiedlichster Interessen. Eine für alle grundlegende Besserung bleibt so nachhaltig verhindert.

Eine öffentliche Meinung, die hinter nachhaltigen Veränderungen stünde, könnte das ändern!

 

Bildergebnis für Bundesländer

      http://www.spiegel.de/flash/flash-27227.html  

16 Bundesländer mit 16 verschiedenen Bildungssystemen!

Wollen wir das nicht ändern?

 

Jeder, der unterschiedliche Wertungen und Selbstbelobigungen von Politikern und Parteien liest, muss beachten, dass Deutschland objektiv im europäischen und internationalen Maßstab nur Mittelmaß bei den Bildungserfolgen ist. Bewertungen unserer "Erfolge" sind also als sehr gut mittelmäßig oder weniger gut mittelmäßig einzustufen, damit keine Missverständnisse aufkommen, die Politiker oder Parteien gerne zu ihren eigenen Gunsten für sich erzeugen.

Ganz besonders schlecht schneidet Deutschland ab, wenn es um den Zusammenhang zwischen Herkunft und Bildungserfolg geht. Hier liegen wir weltweit am Ende der Werte-Skala. Nachteile durch die Herkunft oder die soziale Stellung der Eltern werden bei uns durch die Schule am schlechtesten im Vergleich mit entsprechenden Industrienationen in der Welt aufgefangen und ausgeglichen. Eine Schande für ein Land wie Deutschland! Kann man das auch schönreden?

Besonders wichtig ist es, zwischen raffiniert populär gewähltem Vokabular (z. B. "kein Kind zurücklassen" siehe Finnland oder "individuelle Förderung" als Ziel) und der tatsächlich praktizierten Organisation des Bildungswesens mit nachweislich deutlichen Mängeln zu unterscheiden. Denn das gehört zum Prinzip der systematischen Verwirrung und Spaltung der Wähler und der Vertuschung eigener Versäumnisse. Davon sollten wir uns aber nicht täuschen lassen!

 

An ihren Taten und Ergebnissen sollten wir Politiker erkennen und messen!

 

Besonders dringend seit 2015:

 

das Problem der Integration von hunderttausenden Flüchtlingen

 

 

 Bildergebnis für Flüchtlinge

 

Besonders Flüchtlingskinder und natürlich auch die erwachsenen Flüchtlinge brauchen echte Inklusion mit individuellem Lernen! Bei ihnen müsste es für jeden offensichtlich sein!

Sie brauchen wie alle anderen in unserer Gesellschaft die selbstgesteuerte Potenzialentwicklung in einer förderlichen Lernumgebung mit liebevollen Beziehungen! Wenn wir das jetzt ermöglichen, profitieren wir alle ganz nachhaltig und verhindern viele Folgeprobleme der Flüchtlingsproblematik!

 

Gute Integration ist viel leichter

 

bei konsequenter Inklusion!

 

Das ist eine Chance und eine Herausforderung!

 

 

Über die Hintergründe einer dagegen leider jetzt immer noch verfehlten Bildungspolitik mit Selektion durch falsche Ziffernnoten und die klaren Erfordernisse von echter Inklusion (nicht nur als "Eingliederung der Behinderten", wie die meisten Menschen leider Inklusion immer noch verstehen, weil viele Politiker es ihnen eingeredet haben!) im Bildungssystem gibt es hier einen Bericht über den hessischen Schulversuch "Begabungsgerechte Schule" von Dr. Brigitte Schumann, die sich sehr für die Realisierung von bestmöglichem Lernen für alle durch Inklusion einsetzt:

 

 Dr. Schumann

Dr. Brigitte Schumann

http://bildungsklick.de/a/92979/voraussetzung-fuer-inklusive-paedagogik-verzicht-auf-ziffernnoten/

 

Orientieren wir uns lieber an vorhandenen guten Beispielen und Vorbildern. Das beste Vorbild ist dabei unbestritten Finnland, wie wir alle wissen! Dort ist Bildungspolitik kein Zankapfel zwischen Parteien.

 

Es gibt dort seit Jahrzehnten einen breiten gesellschaftlichen Konsens

über das richtige Bildungssystem!

 

Bei allen Unterschieden zwischen Finnland und Deutschland: die Grundsätze des Lernens und des gesellschaftlichen Miteinanders mit ihren Konsequenzen für persönliches Glück und gesellschaftlichen Erfolg sind in beiden Ländern und auch anderswo gleich. Sie werden bisher nur sehr unterschiedlich erkannt und interpretiert. Es gibt vor allem ein qualitativ unterschiedliches Bildungsverständnis. Hier brauchen wir ein klares Umdenken (siehe unten)!

 

Wie das erfolgreiche Lernen in Finnland funktioniert

und wie man es auch in Deutschland erreichen kann,

erläutern ausführlich Rainer Domisch, ein deutscher Lehrer, der das finnische Bildungssystem seit 1979 mitgeprägt und -erlebt hat, und Dr. Anne Klein, eine Wissenschaftlerin der Uni Köln, in ihrem Buch

"Niemand wird zurückgelassen - Eine Schule für alle".

 

Rainer Domisch 

Rainer Domisch:

"Lehrerinnen und Lehrer müssen in ihrer täglichen Arbeit von den vier großen Ms geprägt sein:


Man Muss Menschen Mögen.


Wer das nicht kann, sollte sich beruflich mit Dingen

und nicht mit Kindern und Jugendlichen beschäftigen."

 

 

 "Niemand wird zurückgelassen - Eine Schule für alle"

 

"Das Geheimnis des finnischen Erfolgs ist hingegen die Wertschätzung von Beziehungen und des Lernens in Beziehungen. Es gibt keine spezielle finnische Unterrichtsmethode. Vielmehr ist das Bildungssystem als solches und die Summe aller beschriebenen Maßnahmen die Erklärung für den Bildungserfolg. Wenn man kein Kind zurücklassen will, muss man auch die Lehrer mitnehmen, ihnen mit Wertschätzung und Vertrauen begegnen und mit Rat, Ressourcen und Personal zur Seite stehen." Das sind die letzten Sätze dieses sehr empfehlenswerten Buches. Eine ausführliche Rezension finden Sie hier:  http://bildungsklick.de/a/83132/foerderung-und-entwicklung-statt-leistungsdruck/

An dieser Stelle hier folgen noch einige typische Zitate:

"Bereits in diesem ersten Abschnitt ist ansatzweise deutlich geworden, dass es in Finnland und Deutschland ein qualitativ unterschiedliches Bildungsverständnis gibt, das sich herleiten lässt aus dem jeweils zugundeliegenden Verständnis von Staat und Demokratie. In Finnland gibt es über die Parteigrenzen hinweg einen gesellschaftlichen Konsens, der besagt, dass der Staat für die Bürger da sein muss und sich dadurch legitimiert, dass er Fürsorge walten lässt bei gleichzeitiger Garantie von Selbstständigkeit und Mündigkeit. Ein kontrollierender, überwachender oder gar autoritärer Staat, wie ihn die deutsche Geschichte nur zu gut kennt, ist schlichtweg nicht vorstellbar." (S. 47)

"Die Blockaden sind vor allem auf der politischen Ebene zu suchen und haben ihre Ursachen, wie viele Bildungsexperten monieren, in einem Demokratiedefizit. Legt man nämlich Transparenz, Partizipation und Nachhaltigkeit als wichtige Beurteilungskriterien für das Bildungswesen fest, verbunden mit der Umsetzung von Demokratievorstellungen wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit oder auch dem Streben nach Glück, so muss es geradezu grob fahrlässig erscheinen, Bildung zum Spielball politischer Interessen zu machen. Dies ist jedoch in Deutschland immer wieder der Fall." (S. 130f)

"Umgekehrt konnten jedoch finnische Bildungsexperten bei ihren Besuchen in Deutschland feststellen, dass ideologische Überzeugungen die öffentliche Bildungsdiskussion beherrschten. Das System scheint sich in manchen Darstellungen selbst zu legitimieren.

So erklärte die Vertreterin eines Kultusministeriums einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus finnischen Gymnasien zu Beginn ihres einjährigen Aufenthalts in Deutschland das deutsche Schulsystem folgendermaßen:

Da die Menschen in drei unterschiedliche Begabungen einzuteilen seien, benötige man drei unterschiedliche Schulformen.

Die Augen der finnischen Jugendlichen wurden immer größer. Das hatten sie noch nie in ihrem Leben gehört. Und sie nahmen diese Begründung auch sichtlich befremdet auf, denn sie selbst hatten ja gemeinsam mit allen anderen Kindern und Jugendlichen bis zum Ende der 9. Klassenstufe dieselbe Schule besucht." (S. 131)

 

 Dem ist nichts hinzuzufügen!

 

 

Wie die Politik mit Bildung umgeht,

zeigt ihr eigenes Menschenbild

und Demokratieverständnis

und lässt gleichzeitig erahnen,

welches Menschenbild und Demokratieverständnis

durch diese Bildung bei der Jugend erzeugt wird.

 

 

 

Zum Schluss geben Rainer Domisch und Anne Klein einen Denkanstoß für Politiker und Wähler:

 

Fünf Thesen zur Schulstrukturreform in Deutschland im 21. Jahrhundert:

 

  • Schulpolitik soll Ergebnisse der neueren Lernforschung aufgreifen
  • Schule soll nicht sortieren, sondern jeden nach seinen Bedürfnissen und seinem Potential fördern
  • Transkulturelles und inklusives Lernen ist in einer globalisierten Welt unverzichtbar
  • Bildung darf keine Frage des Geldbeutels sein
  • Eine gemeinsame Schule bis zum 16. Lebensjahr ist ein großer Schritt in Richtung Bildungsgerechtigkeit

 

 

Den Leitspruch "Kein Kind zurücklassen!"

haben wir schon von Finnland gelernt.

Jetzt muss er "nur" noch Realität werden.

 

 

Wenn dieses Foto Symbolcharakter hätte, wäre es geschafft:

 Hannelore Kraft und ein Kind, umringt von Pressefotografen

Die ehemalige Ministerpräsidentin von NRW Hannelore Kraft beim Abklatschen.

Das müsste auch allgemein gültig sein.

Mächtige Politiker und Kinder sind auf Augenhöhe und haben Respekt voreinander!

Das wäre doch mal ein gutes Beispiel für die ganze Gesellschaft!

 

 
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