Prof. Singer: schlimme Erfahrungen

„Zu sensibel“ fürs Gymnasium?


Michael: »Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens« (Michael Ende).
Heinrich: »Und ich schleppte all die Jahre die Fünf hinter mir her, wie ein Sträfling die schwere Kugel an seinen Füßen« (Heinrich Böll).
Günter: »Lehrergestalten hatten sich raumgreifend in meinen Träumen breitgemacht. Meine Schulzeit war prägend für mich. Narben blieben, die geheilt noch juckten« (Günter Grass).
Susanna: »Für mich waren die Schuljahre die schlimmsten meines Lebens, wegen des ständigen Gefühls der Ohnmacht« (Susanna Tamaro).

Die schlimmste Lebenszeit? Wie ein Sträfling behandelt? Lebenslang schmerzende Narben? Ständige Ohnmacht? Mich bewegt, dass Schülerinnen und Schüler im Jahr 2002 dieselbe seelische Not ausdrücken, wie Jugendliche vor fünfzig Jahren oder einem Jahrhundert. Dem Schüler Sebastian raubte das kleinmachende Lehrerverhalten sein Selbstvertrauen. Für ihn verwirklichte sich Erich Frieds »Rückschau in die Kindheit«:

Ich war ein Berg
den hat die Welt bestiegen
Ich musste ihr unterliegen
Ich bin ein Zwerg

Leute, ihr lacht
denn ihr versteht das nicht:
Mich hat ein großes Gewicht
klein gemacht

 

 
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